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Versprecher und VerhasplerWir sind ein Ehepaar, quatschen dafür eigentlich recht viel und haben unsere Versprecher hier verewigt. Diese entstanden alle nur in unserem Haus und Garten, d.h. es sind keine von unterwegs, mit anderen Leuten etc.
...Unsere bisherigen Versprecher und Verhaspler - seit ca. 2005 Bis 22. August 2009: Beim Arbeiten: "Ein bisschen Musik wär' schlecht äh schön." Sonja liest die Zutatenliste einer Lebensmittelpackung vor: "Ich habe keinen Block äh Bock." Sonja hat die Schüssel in der Hand und ist im Begriff, zum Johannisbeerenpflücken in den Garten zu gehen. Sie sagt zu Mathis: "Ich geh' jetzt Schüsseln äh Beeren pflücken." So ähnlich war's doch erst im Juni: "... dann kann ich ja mal E-Mails anrufen äh abrufen!" Wir sitzen auf der Terasse, Sonja erzählt irgend etwas mit einer gemeinen Pointe. Gleich darauf quäkt plötzlich eine Amsel irgendwo im Gebüsch in einem schrillen Ton. Mathis lacht: "Da schimpft sogar der Pogel äh Vogel!" "Als die Rosisenbomber äh Rosinenbomber flogen..." Sonja hat immer eine Wasser Flasche neben dem Bett stehen, damit sie nachts trinken kann, wenn sie Durst hat. Diesem Sachverhalt liegt folgende verquere Aussage zugrunde: "Ich habe am Wasser noch ein Bett stehen." Wieder diese unnötigen kleinen Zwischensilben: "Die hätten sich spezialieren sollen." Deutsche Grammatik ist schwer: "Habe die Frau um Zurückruf gebitten äh gebeten." Da hat sich zweimal ein L reingeschlichen: "Wir brauchen keine Fenstergitter. Wir werden sowieso kaum von Inslekten belästigt." "Milch besteht zu grolen Teilen aus Wasser." Mathis: "Hol' mal den Splattspinat äh Blattspinat aus dem Keller!" Während am Ende des Arbeitstages die Rechner herunterfahren, fällt Sonja ein, dass sie noch nicht beim Briefkasten gewesen war und die Post geholt hat. Da unser Grundstück etwas am Hang liegt, kommt solch eine Aussage zu stande: "Ich fahr' mal runter." Mathis, Sonjas Held, will eine Anschaffung tätigen. Sonja motzt: "Da musst du überlegen, wo das Held herkriegst." Es gibt flirrende Hitze, aber gibt es auch flirrenden Sonnenschein? Sonja will was schaffen, aber nichts waschen: "Ich will das in einem Aufwasch waschen äh schaffen." "Das lass ich mir nicht einraten äh einreden." Im Urlaub waren wir mal wieder in eigenen Heimat unterwegs: "Da können wir auf jeden Fall mal Schönwald erkundigen äh erkunden." Bis 5. Juni 2009: Versprecher des Monats - schön wär's: Anfang Mai stand der Autoreifenwechsel auf dem Programm, hatten aber wenig Lust dazu. Sonja fragt Matthis: Pfui teibel: Sonja sieht den Anrufbeantworter blinken, ist aber noch auf die E-Mails konzentriert: "Ich horch' noch schnell die E-Mails ab." Sonja wollte den Film erwähnen, wo es um die Ballonflucht 1979 aus der DDR ging: "Mit dem Wim nach Westen" - eigentlich "Mit dem Wind nach Westen." Sonja will wissen, ob Mathis den Rechner schon heruntergefahren hat: Thema Broiler, Mandy & Co.: "So ein Kreinklam äh Kleinkram!" Relativ realitätsfremd: Es gibt gekochten Abend - guten Appetit: Wieder geht's ums Essen: Spiral-Täter: "Du hast wohl damit geliebäubelt äh äugelt." Mathis zählt auf: Beim Sprechen einschlafen: Hat nichts mit Flaschen zu tun: Trotzdem keine Schmerzen am Fuß: Zufällig sind sie wirklich rund: Sie stehen immer zur Verfügung: Matthis fragt Sonja, bevor er das Kochen anfängt: "Du kannst mal überleben äh überlegen, wie viele Birnen du im Essen haben möchtest." Was jetzt nun: Anfangen oder aufhören? Sonja weiß weder ein noch aus: Gibt's das auch? Sonja stellt fest: "So oft wie die Nachbarn haben wir noch nicht rasieren äh Rasen mähen müssen." Webseitenkauderwelsch: Doppelt gemoppelt hält besser: Die Schweinegrippe ist auch bei uns Thema: Irgendwas hat sich erledigt: Es ist trocken und neu gepflanzten Lebensbäumchen brauchen evtl. Wasser. Matthis meint: "Man sollte mal die Bräumchen grießen." Die Lock' ist ab: Sonja kriegt das Wort einfach nicht über die Lippen: Bis 26. April 2009: Mathis muss eins draufsetzen: Sonja hat eine schmale Brille. In manchen Situationen muss sie über den Rand hinweg schauen. Da entstehen Sätze wie diese: Beim Frühstück erzählen wir uns manchmal, was wir nachts geträumt haben: Sonja ist genervt, weil sie keine Böcke übrig hat: Manchmal ist unsere Versprechersammlung auch mal ein Thema, über das man (sich ver)spricht: Auf dem einen Rechner ist die Wetteranzeige aus dem Heimatort, auf dem anderen die von Berlin: Sonja leidet unter verstopfter Nase und stellt fest, dass beide Nasenlöcher betroffen sind: Bis 1. März 2009: "Da ist wahrscheinlich ein großer Anteil Kabaukutter äh Kakaobutter drin." Sonja fragt bei Mathis nach: "Hast du's vorhin mitgebracht äh mitgekriegt?" Unsere Diskussion über Energiesparpässe: "Den brauchst du nur, wenn du vermiest äh vermietest." Wir lasen einen entsprechenden Artikel in einer Zeitschrift: "Die Milch wird bei Gewitter tatsächlich schneller schlauer äh sauer." "Damit sich die Schlimmung nicht ganz so verstimmt..." Dreitag der Freizehnte Versprecher im Rest des Jahres 2008 Sonja wollte sich diesen Film ansehen: Mona Lisels Lächeln Wir denken, wir haben einen Zusammenhang entdeckt. Mathis rät mir: "Es ist schon schwer, wenn man einen Unfall hat und schwerschnittsgelähmt wird." "Gibt mir mal die Zuckerdüse äh dose!" Aus einem Gespräch übers Krankenhaus: Gut fürs Gemüt mal anders: "Da müsste man Rinderstinken äh Rinderschinken nehmen." Mathis muss zum Zahnarzt. Sonja bemerkt dazu leicht hämisch: "Der Coudown (sprich: Kaudaun) äh Countdown zum Zahnarzt läuft." Verwandtschafts-Verwirrnisse: "Hast du den Plan für Platin äh Patin?" "Wir bekommen noch Geld von den Geldern äh Eltern..." Hatten wir auch schon mal, aber diesmal wieder ganz anders: "Hast du das schon digitillisiert äh digitalisiert?" Kurz vorher hatten wir es von einem Verein, in dem wir Mitglied sind. Dann kommt eine Frage an Mathis: "Ach Mathis, machst du mir einen Verein äh Tee?" Im Atelier gefuttert? "Das ist im Futteratelier äh Fotoatelier..." Die Mobilteile unserer Telefonanlage sind mal wieder im Haus verstreut. Sonja fragt verzweifelt: "Wo sind die Anrufe äh Telefone?" Das Blut deiner Brut: "Welche Brutgruppe äh Blutgruppe hast du?" Wir lästern über unmögliche Firmenpolitiken: "Denen laufen doch die Kunden vorbei äh davon..." Unter die Chinesen gegangen: "Leider kannst du das nur manuell ändeln äh ändern." Sonja fragt nach, als Mathis vom Workflow spricht: "Was meinst du, den Würgfloh? Na danke..." "Da hat's gedonnert und gebitzt!" Die Finanzwelt und die Buchhaltung ist nicht Sonjas Welt, muss sich aber trotzdem damit befassen: die Vorwärtssteuer äh Vorsteuer Es drauf ankommen lassen - beim Gespräch über Autos: "Du musst es drauf anlassen kommen." Mathis beim Pizzaessen - die Pizza war zu lange im Ofen: "Jetzt ist der Gummi äh Käse hart geworden. Eine Zeit lang gab es im Sommer 2008 Rüslimügel äh Müsliriegel. Mit dem Windows Vista gibt es manchmal Probleme beim Aussprechen: Winda Visto Sonja wollte eine Doku aufnehmen: "Mist, jetzt hab' ich vergessen, es einprograzumieren." Sonja hat Hunger und drängt Mathis zum Essenmachen: "Mach Hunger äh Essen!" "Gruselig, das Heulswolfen äh Wolfsheulen!" Wir unterhalten uns über das Universum: Unterversum Mathis kümmert sich immer um unsere Pflanzen: "Man darf die Pflanzen nicht unnatürlich viel güßen äh gießen." Es klingt, als ob Sonja geniest hätte. Mathis ist höflich: "Geniesung! - Wenn's gesundet war..." Ergoteut äh Ergotherapeut Irgendwas ist chaotisch geworden: "Ich bin mit meinem Rhythmus auseinander äh durcheinander." Sonja (Winkler) ruft beim Heizungsmonteur an. Die Dame am Telefon fragt, auf wen die Rechnung geht. Sonja antwortet: "Das geht über meinen Winkler äh meinen Mann." Leicht entsetzt und gleichzeitig belustigt fügt sie noch hinzu: "Der heißt nämlich Winkler." "Bei Muttis Geburtstagfeier gab's doch Klebernödel äh Leberknödelsuppe!" Mathis' sehr poetische Bemerkung über heißes Wasser in der halben Tasse: "Halbvoll mit heiß." Diese Menschen sind lästig: "Da läuft mir doch tatsächlich ein Vertreter über den Haufen äh Weg." Sonja philosophiert über ihre Haarfrisur: "Ich könnte mir mal wieder einen Knopf äh Zopf machen." Wir wollen nicht in die Oper, uns interessiert nur, wo es ist: "Wo ist Papas Operngras äh Glas?" Zum Thema Gras - es ist ja Sommer: "Heute gibt es alles grasis äh gratis." Einer von uns hat einen wahren Geistesblitz, der Andere ruft begeistert: "Jaaa, hast wahr äh Recht!" Die Nacht war nicht gut: "Ich fühl' mich ganz zerrädert äh gerädert!" Man denkt bei der Büroarbeit schon wie ein Computer: "Wo hab' ich das abgespeichert äh abgelegt?" "Wenn man sich drüber nachdenkt..." Porzellanfirmenmix: Hutschenthal (nicht ausgesprochen, aber folgerichtig: Rosenreuther) Sonja erzählt von dem Ort, wo sie Rehe sah: "Ich glaube, das ist sogar ein Hehgerege äh Rehgehege..." "Das Teil ist bestimmt aus Alumilium äh Aluminium." "Mein Mauchnabel äh Bauchnabel ist hübsch, gell?" "Brauchen wir noch Brühnerhü äh Hühnerbrüh'?" Die Bankgeschäfte sind lästig: "Ich will noch die Hinterweisung äh Überweisung hinter mich bringen." Wir reden über keinen Jagdverein: "Der Verein ist geweihnützig äh gemeinnützig." Gott sei Dank nicht: "Wenn ich ins Auto fahr' äh steig', dann..." Obwohl wir ein Auto haben, fährt Sonja auch schon mal mit dem Bus: Wir suchen was auf dem PC: Mathis ist weder Mister noch Melker: Draußen schneit's - die Liesel reist: Erpressungen gehören eigentlich nicht zu unserem Alltag: triefend vor Fehler: Die schrägste Aussage des Monats Dezember: Noch so'n Spruch - völlig daneben: Den Schlund runter: Wir spekulierten über die Konkurrenz: Ansprechender Beantworter: Was ist das für ein entspannendes Hobby? Einfacher, da in einem Zug aussprechbar: Mathis findet, dass Sonja eine unmögliche Frisur hat: Altersheimer äh Alzheimer Buchstaben verrutschen nach hinten: Komische verunglückte Wörter: Beim Dippeln angedockt? Wir haben uns erkältet. Sonja macht ein neues Wort aus einatmen und inhalieren: Das Wort will gar nicht über die Lippen: Ist das wahr? Mathis stellt nach Mitternacht fest: Im Mund ist es schon schlimm genug: Eine Verpackung ist so fest verschlossen; helfen tierische Verhaltensweisen besser? Fies, sich immer so versprechen zu müssen: Traurig. Wieder ein schlimmer Unfall in der Region: Drucksachen-Terminologie: Wir philosophieren über chinesische Schriftzeichen: Am Ende unserer Erkältung ist Mathis erleichtert:
Als wir eine bunt gemusterte Tasse gekauft hatten, überlegen wir, ob sie spülmaschinenfest ist: Ja, da drin ist Wasser: Hilfe, hoffentlich ging alles gut: Warum gibt's bei uns keine Demonstrationen? Die herbstliche Sonne hat gewisse Auswirkungen auf uns: Frischelwaffen äh Frischeiwaffeln Zupfer und Kinn äh Kupfer und Zinn Das hatten wir schon mal - wieder anders versprochen: Was ist eine Beckwette? Eine Wette des Bäckers? Nein, ein Versprecher: Wieder zuhause - nach der Fahrt mit dem innen metallisch glänzenden Aufzug in einem Warenhaus: Probleme mit Lebensmitteln: Der Kragen reißt: Absolute Konzentration bei einer Bastelarbeit: Man stelle sich das statt einer Tube vor: Wir reden über die Katze einer Bekannten. Mathis fragt: "Hat die jetzt Läus' oder Flöh'?" Der Kreis schießt sich: Eigentlich hatte er nicht vor, bei der Stiftung Verwirrung zu stiften:
Bis 11.8.07 Sonja hat den Satz so lieb: Zähne waschen äh putzen Als irgendwas nicht so einfach funktioniert wie es aussieht: Der Bleistift ist stumpf und ich frage Mathis: Beim Überlegen, was es zu essen gibt, wird aus "Auf was hättest du Bock?": Normalerweise sagt man "eintüten" oder "abklären": Was auch immer nach dem Tod passiert: Welche Uhrzeit ist denn das? Das Gegenteil von einen an der Schüssel haben: Ein Zwischending zwischen auswirken und niederschlagen: "Du hast mich ganz aus dem Konzept gedacht." Mathis, der Pflanzenflüsterer, meint: Das heißt doch anders, oder? Zwischending zwischen "Scheiße bauen" und dumm schauen: Nicht betrunken gewesen: Ausschau gucken äh halten Draußen ist's kalt, aber schön: Aus Versehen "Scheißhaus" und "Klo" vermengt: So fertig mit den Nerven, dass die Aussage dazu schief geht: Plötzlich geht am Esstisch Sonjas Uhrenband auf und die Uhr fällt auf den Boden. Sonja ruft erschrocken: Ist das grammatikalisch richtig?
Ein Mix zwischen "Das geht auf keine Kuhhaut" und "Das geht unter die Haut": Ein Versprecher, der mit letztem Versprecher direkt zu tun hat: "Machen wir einen Ausflug zum Dreiänderleck äh Dreiländereck?" Kein Regisseur regiert die Recherche: Völliger Blödsinn, obwohl wir beide deutsche Muttersprachler sind. Kam dadurch zustande, dass Sonja Mathis beim Weißwurstessen fragen wollte, ob er die fünfte letzte Wurst noch mit ihr teilt: Die Arbeit zerschneidet wohl den Tag: "Zum Tomat äh Salat gibt's Tomaten und Mozzarella." Mathis meinte es nicht übel: Zwiebeln kann man nämlich stückweise kaufen: Das AUF und ab hat's uns angetan: "In Großbitrannien äh britannien gab's Dauerregen und Überschwemmung." Neuzüchtung aus Petersilie und Basilikum: Ein Falsch-Versteher. Mathis meinte, das irgendwas ein perfektes Zerrbild von irgendwas wäre. Sonja fragte ganz erstaunt, weil sie auch nicht richtig hingehört hatte: Mathis redete über einen Unfall, von dem er in der regionalen Presse gelesen hatte. Sonja fragte: Wir redeten über eine Person, die Mathis das erste Mal in Natura gesehen hatte: Gestern bin ich mit meinem Ehering am Türgriff hängen geblieben. Ich schrie kurz, weil es schmerzte. Mathis fragte besonders, was passiert war. Ich erzählte es: Was sich derjenige an der anderen Leitung wohl gedacht hat: "Der letzte Schütz' vom Restefest..." Da fiel Sonja einfach der Begriff für das Land neben Spanien nicht mehr ein (sprich wie Radieschen): Da legt der Hein einen tollen Start hin: Komische Vorstellung: Des Kaisers neue Kleider: Die Wörter wollten aber gar nicht über die Lippen kommen: Sonja äußert sich begeistert über das Leben an sich: Wir reden von früher: Wenn der Feger wüsste, wie wir ihn verunglimpfen: Bunter Städtemix: Ungewollte Eindeutschung vor lauter Glück: Wir reden über ein befreundetes Pärchen: Matthis hat einen Riegel Schokolade und weiß trotzdem, was Sonja will: "Jetzt hab' ich mich vor Schreck erschluckt äh verschluckt!" Pravit äh Privatklinik Keine Erzählung über einen Weltreisenden: In einem Quiz heißt es, dass Affe und Mensch die gleichen Vorfahren haben. Sonja folgert: Ladenstiebdahl äh Ladendiebstahl Ein Unwetter kann auch ein Unglück sein: Kannibalen-Zubehör: "Er hatte eine Überdosung äh Überdosis erwischt." "Der Orangensaft hat ein gutes Orama äh Aroma." In unserer Stadt gibt es wie in vielen anderen Städten auch eine Marienstraße. Als wir über Fernsehserien ablästerten, meinte Sonja: "Machen wir noch einen Radiergang äh Spaziergang? Da diggt's nimmer richtig: Wir ärgern uns über die eigene Ungelenkigkeit: Eigentlich wollte Matthis sagen, dass die ganze Nacht das Fenster offen war, halbe Fenster sind doch etwas eigenartig: Da schnackelt's: Ein Zwischending zwischen Knaller und Kracher: Pfeifen ist doch schon ganz einfach: Wir sitzen auf der Terasse und essen Wurst auf Brot. Der kleine Nachbarshund bellt. Matthis vermutet: Ganze taffe tassige Wortverfehlungen: Was ist "Fleisch" denn für ein kompliziertes Wort: Den Buchstaben "W" üben: Seltene Lauch-Züchtung: Katastrophal, wenn der Webspace abhanden kommt: "Hast du die Rechnung wiggescheckt äh weggeschickt?" "Bei der Sache müssen wir ihr unter die Arme helfen äh greifen." Erregung öffentlichen Vertrauens: Wir haben's eilig. Matthis fragt, wie spät es ist. Meine Antwort: Warum immer diese unnötigen Vor- und Zwischensilben: Zu viele Kaugummis kaufen: "Wer regnisiert äh resigniert, verliert." Kein echter Bär: Nach dem Schokoladenbrunnen jetzt neu: "Die Quelle ist ergibnich äh ergiebig." Erschreckend, wie niedrig das Erbe war: Schlimmes Verbrechen: "Was mir jetzt tut gun tät..." Die Hundegesundheit steht zum Besten: Beim Farbenbetrachten kommt die Stadt Selb ins Spiel: "Da müsste man alle Verwandten klapp-abbern äh abklappern." Wenn man sich feiner ausdrücken will, aber es nicht kann: Vor lauter Recht wird einem ganz übel: Fotografischer Selbstmord: Herrschkasper äh Herzkasper, siehe auch Wortneuschöpfungen Gummi-Koch äh Gourmet-Koch, siehe auch Wortneuschöpfungen Mit den Feiertagen wurde man ganz verwirrt: Da ist sich der Heiner einig: Hier hat er zwei Meinungen: Konfikte flösen äh Konflikte lösen Ein Koffer voller kochender Eier: Nicht alles so verbissen sehen: Wenn man sie anschaltet, dann walten sie: Da merkt man die konzeptionelle Arbeitslust: Schlimm, wenn man blind wird: "Ergib' dich, du bist umschlingelt äh umzingelt!" In den Windschatten gehen: Ist Wendekleidung so praktisch? Live aus der Alchimisten-Küche: Mit den Finnen hat das nichts zu tun: Sprachprobleme zusammen auf der Coach: Wir reden über so etwas wie abziehende Wolkenberge: "Hier wäre weit und breit kein Blugflatz äh Flugplatz." Küchenreinigung á la Pippi Langstrumpf: Berechnender Regen, aber gut, dass nicht der PC gemeint ist: Gleich zweimal schrepps - stellt euch das mal bildlich vor: Mühsam brühen: Da raufen sich mir die Haare: Vernissage, Finnisage, Ausstellungseröffnung, Das Ereignis brachte einen ganz durcheinander: Versprecher, aber auch Synonym für non-kommerzielle Webpräsenz: Mathis kommt entsetzt von der Terasse herein und jammert über ein verhutzeltes Plastikteil: Faxlogik: Steft & Zittel äh Stift und Zettel Unterhaltung über einen Stadtangestellten am Mittwoch zur Mittagszeit, und ob man ihn jetzt noch anrufen soll: Ein Zaun mit dem Winkpfeil: Ich habe schon überall Druckstellen: Die DEFE ist zedekt äh die CD ist defekt! Was sucht der Kohl im Kino: Draußen wird's immer dunkler, man denkt an den Weltuntergang: Aber bitte dabei nicht alles zerstören: Mathis meinte eigentlich einen halben Liter: "Dann haben wir's hinters uns" Lausiges Kaufhaus: "Da geh' ich eut habend hin!" Wenn's in Regensburg regnet, können wir im Haus bleiben und lesen: Sonja kam gerade nicht auf den Begriff "sterben": Beziehungskisten im Urchristentum: Fachsimpeln über Fotografie: 'Ich brauch Platz für mich' ganz esoterisch ausgedrückt: Schön fürs Problem: Man meinte Schüler, keine Schweine: Mangel in der Fähigkeit, Türen zuzumachen: Erstens zeigt er sie nie und zweitens meinte Sonja sie nicht: Frisskäse äh Frischkäse "Gib's zu, du bist schon ganz bezwippschert äh bezwitschert!" Sonja wollte sagen, dass sie satt ist, aber nicht fett: pädagopisch äh pädagogisch wertvoll Einen Trockner haben wir nicht, jeder kann sich denken, um welches Gerät es sich handelt: Sonja gibt Mathis Ratschläge zu seinem Videospiel: Die gute alte Schwarzmalerei: "Er ist noch schlimmer drannerer als ich." Sonja ist ganz nüchtern: Es ging drum, dass ich Mathis erzählen wollte, dass sich Sonja Namen und Gesichter von ihr vorgestellten Leuten ganz gut merken kann: Mathis holt die Ketchup-Flasche aus dem Kühlschrank und meint: "Hier ist noch Mexico-Soße." Ich verstehe nicht ganz und frage: "Waaas, Risikosoße?" Mathis: "Verfallen ist sie jedenfalls noch nicht." Mit diesem Wort hatte Sonja schon immer Probleme: Armer Topf, ob er wohl weich wird? Zeitweilig eine Erdkunde-Niete: Mathias will nach dem Abendessen sein neues Videospiel spielen: Der ganze Vogelgrippe-Rinderwahn macht sich bemerkbar: "Wir essen als Vorsuppe einen Fleischkäse." Beim Auflauf machen: Wir phantasieren herum: Wie wahr - wirklich ein Versprecher, keine Wortneuschöpfung: "Ich habe keinen Boss äh Bock drauf!" Ein Zwischending zwischen gebimmelt und geklingelt: O sole bio: Mathis: "Man kann ihrzen, duzen und siezen." Sonja: "Genauzen!" Mikiwedia Hat alles keinen rechten Sinn, aber Sonja wusste, was Matthis meinte: Mathis mosert, als Sonja sein Essen nicht so schmeckt: Das Abendessen ist vorbei, die Kerze brennt noch: Arznei, Pillen & Co.: Ein ungewöhnlicher Plural: Der Bankjargon ist nicht meine Stärke: Ein Versprecher, aber eigentlich eine Neuwortschöpfung. "Mach keine Termone am Mintag!" Na danke, wird sich der Betroffene denken: Müde: "Das ist echt lau äh schlau!" Wenn nichts mehr hilft: Verunglückte Sturzzeuge: Wie einem der Schnabel gewachsen ist: Hat mit Geld überhaupt nichts zu tun: Wir regen uns über jemanden auf: Redensart-Verwirrung: Sonja sucht verzweifelt das Verfallsdatum auf einem Lebensmittel: Das große world wide web ist überall: Brieftraube Zwischending zwischen aufgeregt und genervt: Scheinbar fein schweinisch: Auch in der Hansestadt: Der Gott der Indianer manipuliert nicht, sondern Wir reden über Unterschiede zwischen Hausärzte und Hausärztinnen: Kein Feuerwall, sondern ein Draht erlebt seinen Herbst: Mein Name ist von Korn äh voll Korn: Deutsche Sprache ist schwer: Was hat der Friseur damit zu tun? Die ewig gestrigen Eltern: Neue Sorte und Gewichtseinheit Nudeln: Bei uns sind Champignons mundartlich "Schwamma". Was passiert, wenn man aus Versehen alles in einen Topf wirft? Was nun: in Streiten schneifen äh in Streifen schneiden Das Euter muss sich nicht äußern: Komisches Teil: Man macht sie sich so seine Sorgen über: Gott sei Dank noch nicht: vergeallmeinern äh verallgemeinern Zeit ist Geld: Abbitte leisten einmal anders: Manche fühlen sich dann so: Mathis reicht Sonja den Brötchenkorb mit runden und langen Brötchen. Sonja versteht ihn nicht richtig, als er sie fragt und ist ganz entsetzt: "Dink Tree äh trink Tee!" Paracetamaul Wieder einmal ist ein Fax im Faxgerät liegen geblieben, aber ob das was nützt: "Wie funktioniert eigentlich ein Gurgellader äh Turbolader?" Ein Wasserglas stand eine Nacht auf der Terasse, Sonja blickt am nächsten Tag rein: Zwischending zwischen häufiger und öfters: Auch Macken muss man sich urheberrechtlich schützen lassen: "Wegen einer Spange musst du zum Schieferorthopäden äh Kieferorthopäden..." Die kleine Enttäuschung beim Candlelight-Dinner: "Das macht Hunger beim Appetit." Sind kluge Menschen nicht nur Lebewesen, sondern auch: So weit wollten wir für andere gar nicht in die Zukunft planen: Auch Pfadfinder sollten das tun: Das ist ja zum Quieken: Wenn man nicht einschlafen kann: "Wir müssen fetterweste äh wetterfeste Schuhe anziehen." versehentliche Mischung aus rülpsen und räuspern: Braucht man für eine schnelle Überweisung: Thema: Film & Fernsehen: "Ohne mit der Wimper zu zacken!" "Wir haben noch Rieschen äh Radieschen im Kühlschrank" Die armen Klappen, die eigentlich Fliegen sein sollten: Normalerweise gehen wir immer drei kaufen: Creme fress äh fraiche "Weißt du unseren Krautspruch äh Brautspruch auswendig?" "Heute gibt es mal wieder einen Rücktisch äh Nachtisch." Zehnfach so flach: Eine nimmer ganz sichere Nummer: Nach dem wir nicht den Lotto-Jackpot gewannen: Mathis sitzt am Tisch, hat seine Beine überschlagen. Sonja sieht seine Füße, dann der Blick auf die Süßigkeiten in der Glasschlüssel auf der Vitrine: Sonja putzt manchmal ihre Zähne, wenn sie das Bonusmaterial einer DVD ansieht. Da entstand ein Satz wie dieser: Zu allem Überfluss meinte Sonja auch noch den Euro: Mathis, erkältet: Sonja zu Mathis: Die Pizza ist im Ofen und die Bemerkung dazu: Mathis erzählt von früher: Irgendwas schien schief zu laufen: Sonja fragt Mathis: Sonja zu Mathis: Mathis redet übers Wetter und will eigentlich nichts über Druckereien im Mittelalter sagen: Wir philosophieren wieder einmal und wissen es nicht so genau: Das Mittelmum äh Mittelmaß - haha, Minimaß! Na, hoffentlich sind die richtigen Zutaten dabei: Lieber nicht in den Computer einbauen: Der Käse ist lustig: Müssen ja oft Leute aufpäppeln: Da kriegt man nen' Dreher, wenn man da durchguckt: Nein, ich bin doch deswegen nicht blöd: Was waren John Wayne & Co: Als Mathis der Sonja irgendwas in Bezug aufs Schwimmengehen sagen wollte: Mathis, schlecht gelaunt am Frühstückstisch: "Und zum Zwiebelweißen einen Federkuchen!" Eigentlich haben wir unser Nest schon gebaut: ein schlustiges ähh lustiges Wort Den Mund zu voll genommen: Sonja brachte da etwas durcheinander: Nix gegen Sekretärinnen: Flippen, flicken und was sich noch reimt: Ein ganz besonderes Fischgericht: Sonja ist Mathis auf den Fuß getreten: Wie schön: "Das kriegst du bei Normi oder Aldo." Weisheit ist schön, wenn man sie hat: Route Rixty Six Sonja zu Mathis, als sie aus dem Haus geht: Der Abfänger ähh der Absender des Briefes Die Wirkung der Werbung wirbt: Eigentlich wollte Sonja sagen: wir müssen noch Zähne putzen. Aber in diesem Augenblick sah sie die Bonbons in der Schüssel: Zwiebelschnalz statt Zwiebelschmalz ungelusene Email Anknopfen statt Anklopfen Mathis hat was Leckeres in der Hand. Sonja fragt: Schale banale Bananen: "Wo ist denn schon wieder der Rasiergummi ähh Radiergummi..." Wenn der Mike mit seinem Mountainbike...: Nach einer Havarie mit auslaufenden Flüssigkeiten: Sittenmolch "Das ist aber ziemlich wichsig ähh wichtig!" Die Eltern sind gerade in München und wir fragen uns: Wildbearbeitungsprogramm enthemmungszündend äh entzündungshemmend "Tu die Nudeln zwei Minudeln in die Mikrowelle." Nabennesenhöhlen äh Nasennebenhöhlen Giegelziegel äh Giebelziegel Rohlkouladen äh Kohlrouladen Wir albern herum: Irgendwie ging es drum, Dinge zu küssen: Irgendwie wollten wir Kontakt mit Alfred oder Manfred aufnehmen: digitiert äh digitalisiert "Hast du das karapiert äh kapiert?" Jungfernhütchen Schaumschiff "Das geht halt nur adeppenweise ähh etappenweise." Bemerkung zum hausinternen Umzug: heistiger Geist modiwitzieren Pulloder äh Pullover Feststellung zum Fasching: Erdbussnutter Pfischpfanne äh Fischpfanne Jodler odeln Bei manchem Exemplar kann man einen kriegen: Schwansinn äh Wahnsinn Beim Kartoffeln kochen: Stromanfall äh Ausfall Wir streiten: Schlicksal Komplizierte Sache, schon allein die Aussprache: Weltrall Können Hasen Schnupfen kriegen? Auftragslabe Was meinten wir - undurchsichtig oder uneinsichtig? Vitamin-Ble-Komplex Laufsuppe äh Lauchsuppe Eine versehentliche Mischung von Anthropologe und Antilope: Aber lieber vorm Fernseher sitzen als sich beim Sport fertigmachen: Keine neue Berufsbezeichnung: Mit so etwas vorfahren wäre schön, auch wenn man es aussprechen könnt': Es ist heiß im Sommer: Im Garten: Pamponine äh Pantomime Tu mir mal nen' Gefallen... Wir lassen uns über die wirtschaftliche Lage aus: versehentliche Zusammenlegung von Sahne & Soße: Sonja fragt Mathis ganz pathetisch: weit enttschickelt äh entwickelt Ein Programm hängt sich auf, Mathis ist genervt: Eine Synthese von offensichtlich und hoffentlich: "Wo haben wir unser Familienschwammbuch hin?" Langweilig, dauernd eine Braut im Fernseher zu sehen. Naja, eigentlich ist Breitbildfernseher auch nicht das richtige Wort, aber das Wort "Widescreen Fernseher" war gerade nicht greifbar: Eine nette Kombination aus Fliege gemacht und Kurve gekratzt: neugedachtes Dach "Hey, jetzt gibt es bei uns auch schon Tornodos!" Eigentlich wurde die Weste gemeint: Nach einem Sturz auf einer Wanderung im Wald war noch Grünzeug an der Hose: Und am Schluss noch die besten Versprecher aus unserem Freundschaftskreis äh Freundeskreis: Von Heidi: Von Mutti:
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