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Ähnliche Rubriken:>> Unsere Wortneuschöpfungen & Sprüche

Versprecher und Verhaspler

Wir sind ein Ehepaar, quatschen dafür eigentlich recht viel und haben unsere Versprecher hier verewigt. Diese entstanden alle nur in unserem Haus und Garten, d.h. es sind keine von unterwegs, mit anderen Leuten etc.

Wenn die Versprecher passieren, schreiben wir sie möglichst gleich danach auf eine Tafel in der Küche - wenn sie voll ist, schreibt Sonja die Wörter hier ins Internet auf unsere private Homepage. Erwähnen sollten wir noch, dass wir Deutsche sind, in Deutschland geboren wurden und mit der deutschen Sprache aufgewachsen sind - ganz normal alles.

Uns ist aufgefallen, dass bei anderen Versprechersammlungen nur sehr wenige Übereinstimmungen vorliegen, worauf man schließen kann, dass es sehr viele Fehlermöglichkeiten gibt.

Ihr seid eingeladen, auch eure Versprecher und Verhaspler auf unserer Seite zu hinterlassen. Aber bitte bei der Wahrheit bleiben und keine allzu schlimmen Sauereien...

Nach euren Einträgen in den lila Kästchen kommen unsere Versprecher (>> spring' gleich hin).

[08.10.2009 15:01] Frag mich nicht schrieb:
Zum Thema gute Produkte aus dem Supermarkt:
Woa die Creme hat auch von der Testung Warenstift ne 1 bekommen.....
[12.08.2009 01:25] Carmen schrieb:
11.8.09 Petra Gerster in den Heute-Nachrichten im ZDF-Zeitpunkt über den Politiker Vizekanzler Steinmeyer: "Vize-Meyer"
[04.04.2009 09:44] Schaefer schrieb:
Helmut Kohl in der ZEIT:
...pfleglich miteinander untergehen
(statt umgehen).

Merkel: Lieber Roland Kotzkoch!

Bin erst gestern durch Sendung im SWR 2
auf "Versprecher" gestoßen.
Werde ab sofort auch sammeln!
[17.02.2009 19:21] Jutta schrieb:
Ich sagte zu meinem Freund beim Surfen: "Hier kannst du das online auf der Plottform äh Plattform machen."
[12.02.2009 21:42] allyoucanbeat schrieb:
...und ich bestell mir gerne mal ´ne
COSE DOLA!

Adminkommentar:
- Haha, sehr gut!

[05.02.2009 19:02] Madman-Maniac schrieb: [ Homepage ]
Ich habe gleich zwei Versprecher:

Zum einen von mir. Passiert bei McDonald's, auf die Frage "Zum Hieressen, oder zum Mitnehmen?" antwortete ich: "Zum Mitessen."

Zum anderen ein Versprecher meiner Mutter, die mir erklären wollte, woran ich denn einen bestimmten Knopf an der Heizungsanlage erkennen würde: "Er rotet leucht."
[25.12.2008 14:49] Josi schrieb:
Letztens sagte ich zu einem Kollegen: "Mach mal nen Fickklip", sollte eigentlich Kickflip sein.^^
Ich wurde auch schon mal mit "Sacksaft" beschimpft, statt "Saftsack". Versprecher sind einfach herrlich :D

Adminkommentar:
- Jetzt wissen wir erst, dass ein Kickflip ein Skateboard-Trick ist, nichts Versautes also!

[05.05.2008 17:17] Oliver schrieb:
Sette Nammelseite! äh Nette Sammelseite!
Mein Bekannter fing kürzlich mit dem Joggen an, fühlt sich seitdem richtig fit und sagte "Ich könnt' Räum ausbeissen!"
cia Oliver
[06.02.2008 20:46] Sesana E. schrieb:
Versprecher sind was tolles. Ist mir auch letztens passiert. Meine Schwester atmet in der Nacht generell zu laut.
Ich am nächsten Morgen total sauer:

"Ich konnte nicht schlafen heute nacht! Du lautmest zu at!"
[28.06.2007 23:29] Petra und Yvonne schrieb:
...dass nicht nur wir die Wechstaben verbuchseln ist sehr beruhigend... So gehen wir morgens und abends Pähne zutzen, trinken terne Gee, lieben das Leben auf dem Hauernbof, haben einen Häferschund und unsere Eier legen jeden Tag drei Hühner...

Da war mal eine Frau, die traf ihre Freundin und klagte: "So ein Mist, ich habe in letzter Zeit immer Schwierigkeiten mit der Sprache. Gestern Abend wollte ich zu meinem Man sagen 'Liebling, ich möchte Wein trinken!' aber heraus kam 'Liebling, ich möchte Trein winken!'" -- "Weißt Du was?" ruft da die Freundin, "genau dasselbe passiert mir auch die ganze Zeit. Heute morgen beim Frühstück erst, da wollte ich zu meinem Mann sagen 'Schatz, reich mir doch bitte den Kaffee rüber', und heraus kam 'DU ARSCHLOCH, DU HAST MEIN GANZES LEBEN VERSAUT!'"

In diesem Sinne :-) Ein dreifaches Hoch auf unsere wunderbare Sprache...

Liebe Grüße, Petra & Yvonne aus Ostfriesland
Seiten: 1 2

...

Unsere bisherigen Versprecher und Verhaspler - seit ca. 2005

Bis 22. August 2009:

Beim Arbeiten: "Ein bisschen Musik wär' schlecht äh schön."

Sonja liest die Zutatenliste einer Lebensmittelpackung vor:
"... Zwiebeln, Gurken, natürliches Europa äh Aroma..."

Es fehlt keine Schreibunterlage, sondern die Lust:
"Ich habe keinen Block äh Bock."

Sonja hat die Schüssel in der Hand und ist im Begriff, zum Johannisbeerenpflücken in den Garten zu gehen. Sie sagt zu Mathis: "Ich geh' jetzt Schüsseln äh Beeren pflücken."

So ähnlich war's doch erst im Juni:
"... dann kann ich ja mal E-Mails anrufen äh abrufen!"

Wir sitzen auf der Terasse, Sonja erzählt irgend etwas mit einer gemeinen Pointe. Gleich darauf quäkt plötzlich eine Amsel irgendwo im Gebüsch in einem schrillen Ton. Mathis lacht: "Da schimpft sogar der Pogel äh Vogel!"

"Als die Rosisenbomber äh Rosinenbomber flogen..."

Sonja hat immer eine Wasser Flasche neben dem Bett stehen, damit sie nachts trinken kann, wenn sie Durst hat. Diesem Sachverhalt liegt folgende verquere Aussage zugrunde: "Ich habe am Wasser noch ein Bett stehen."

Wieder diese unnötigen kleinen Zwischensilben:
"Die hätten sich spezialieren sollen."

Deutsche Grammatik ist schwer:
"Habe die Frau um Zurückruf gebitten äh gebeten."

Da hat sich zweimal ein L reingeschlichen:
"Wir brauchen keine Fenstergitter. Wir werden sowieso kaum von Inslekten belästigt."
"Milch besteht zu grolen Teilen aus Wasser."

Mathis: "Hol' mal den Splattspinat äh Blattspinat aus dem Keller!"

Während am Ende des Arbeitstages die Rechner herunterfahren, fällt Sonja ein, dass sie noch nicht beim Briefkasten gewesen war und die Post geholt hat. Da unser Grundstück etwas am Hang liegt, kommt solch eine Aussage zu stande: "Ich fahr' mal runter."

Mathis, Sonjas Held, will eine Anschaffung tätigen. Sonja motzt: "Da musst du überlegen, wo das Held herkriegst."

Es gibt flirrende Hitze, aber gibt es auch flirrenden Sonnenschein?

Sonja will was schaffen, aber nichts waschen:
"Ich will das in einem Aufwasch waschen äh schaffen."

"Das lass ich mir nicht einraten äh einreden."

Im Urlaub waren wir mal wieder in eigenen Heimat unterwegs:
"Da können wir auf jeden Fall mal Schönwald erkundigen äh erkunden."

Bis 5. Juni 2009:

Versprecher des Monats - schön wär's:
"In Zukunft sind bei (Internetbuchhandlung) Erdfoto* alle Büchersendungen kostenlos äh portofrei."
* Name geändert

Anfang Mai stand der Autoreifenwechsel auf dem Programm, hatten aber wenig Lust dazu. Sonja fragt Matthis:
"Wo kann man Auto äh Reifen wechseln lassen?"

Pfui teibel:
"Seit wir auf Ratzöl äh Rapsöl umgestiegen sind..."

Sonja sieht den Anrufbeantworter blinken, ist aber noch auf die E-Mails konzentriert: "Ich horch' noch schnell die E-Mails ab."

Sonja wollte den Film erwähnen, wo es um die Ballonflucht 1979 aus der DDR ging: "Mit dem Wim nach Westen" - eigentlich "Mit dem Wind nach Westen."
Dieser "neue" Titel beflügelte unsere Phantasie. Wäre die Moral in den 70er Jahren wie heute bei geschmacklosen Spielshows wie Dschungelcamp & Co., hätte es sicherlich ein Showformat mit Wim Thoelke gegeben, wo DDR-Bürger gegeneinander antreten, um als Gewinner aus der DDR ausreisen zu dürfen. Und Wum singt dazu am Schluss: "Nächster Fluchtversuch - Samstag in acht Tagen. Thoooeelke!"

Sonja will wissen, ob Mathis den Rechner schon heruntergefahren hat:
"Ist der Rechner wohl alle?"

Thema Broiler, Mandy & Co.:
"Die hatten in der DDR komische Nomen äh Namen."

"So ein Kreinklam äh Kleinkram!"

Relativ realitätsfremd:
realitiv

Es gibt gekochten Abend - guten Appetit:
"Ich koch' jetzt Abend äh Essen."

Wieder geht's ums Essen:
"Da sechsen äh essen wir diesmal um 6."

Spiral-Täter:
"Man legt auf Spiralität äh Spiritualität wieder mehr Wert."

"Du hast wohl damit geliebäubelt äh äugelt."

Mathis zählt auf:
"Tennisch, Tischtennis..."

Beim Sprechen einschlafen:
die schlafischen äh slawischen Sprachen

Hat nichts mit Flaschen zu tun:
Tiefflaschphase äh Tiefschlafphase

Trotzdem keine Schmerzen am Fuß:
"Während der Zeh äh Tee zieht, kann ich..."

Zufällig sind sie wirklich rund:
Kreiswaffeln äh Reiswaffeln

Sie stehen immer zur Verfügung:
"Ich rufe meine Eltern ab äh an."

Matthis fragt Sonja, bevor er das Kochen anfängt: "Du kannst mal überleben äh überlegen, wie viele Birnen du im Essen haben möchtest."

Was jetzt nun: Anfangen oder aufhören?
"Ich wollt' grad auffangen."

Sonja weiß weder ein noch aus:
"Mathis, du hast gekocht. Im Gegenzug habe ich ausverkauft äh eingekauft."

Gibt's das auch?
"Er will doch bestimmt nicht nach meiner Pfeife springen äh tanzen."

Sonja stellt fest: "So oft wie die Nachbarn haben wir noch nicht rasieren äh Rasen mähen müssen."

Webseitenkauderwelsch:
Melünevel äh Menülevel

Doppelt gemoppelt hält besser:
"Er hat sich falsch verwählt."

Die Schweinegrippe ist auch bei uns Thema:
"Es ist doch ein tierischer Virusch äh Virus..."

Irgendwas hat sich erledigt:
"Das ist hinläufig äh hinfällig..."

Es ist trocken und neu gepflanzten Lebensbäumchen brauchen evtl. Wasser. Matthis meint: "Man sollte mal die Bräumchen grießen."

Die Lock' ist ab:
"Gut für das Auto ist das nicht, wenn der Lock äh Lack so behandelt wird."

Sonja kriegt das Wort einfach nicht über die Lippen:
"Das ist total süb, hm hüb... na hey: hübsch!"

Bis 26. April 2009:

Erst vor einer halben Stunde auf dem Sofa entstanden:
"Wir könnten auch mal wieder Sofa äh Tofu essen."

Der Freistaat Bayreuth äh Bayern

Vor der Wanderung meint Sonja:
"Ich setz' ne Katze äh Kappe auf."

Sonderbehandlung der Wiese:
"Am 5. Mai letztes Jahr haben wir das erste Mal massiert äh gemäht."

Leider nicht:
"Der Esel scheißt keine Tomaten äh Dukaten."

Mc Dommelt

Wir beobachten Vögel im Garten. Sonja meint:
"Ist das nicht ein Hohlkehlchen äh Rotkehlchen?"

Wir reden über regionale Vorkommnisse:
"Die Kommunalveraltung äh verwaltung hat nicht mehr mitgemacht."

Wahrnehmungsstörungen:
"Ich merk's jetzt erst wahr."

Traurig:
"Das ist an den Bahren äh Haaren herbeigezogen."

"In diesem Fall brauchen wir Einhand-Andschuhe äh Einweghandschuhe."

Multukultureller Kindergarten

Sonja zitiert aus einem Buch:
Tynnarei äh Tyrannei der Männer

Warum nicht einfach manche Wörter verkürzen? Man weiß ja immer noch deutlich, um was es geht:
Erdmosphäre - Erdatmosphäre

Meeresströmungen:
"Warum ist der Meerstream äh Mainstream so schlecht?"

Versehentliche Verschmelzung von fatal und frappierend: frappal
Versehentliche Verschmelzung von blöd und bös': blös

Mathis will seine Begeisterung über Sonja ausdrücken:
"Du bist mein Schmuckel äh Schnuckel."

Was wollte Mathis damit sagen?
"Es war kurz vor Ostern unserer Zeitrechnung..."

Am Karfreitag kommt es auf den Tisch:
"Die Eltern essen heute wieder Stocktisch äh fisch."

Sonja zeigt Mathis ein Foto:
"Da sind Leuchtflecke vom Flitzen äh Blitzen."

Freibauer äh Freimaurer

Eigentlich sollte man vorm Einschlafen abschalten:
"Ich bin gestern nicht sofort eingeschaltet äh eingeschlafen."

Großes Reisevorhaben bzw. Online Einkaufsplanung:
"Ich geh' mal zum Amazonas!"

Lustige Wortneuschöpfung, aber ursprünglich ein Versprecher:
wippzig äh witzig

Die Pizza im Ofen war wahrscheinlich präsenter:
Schiefer Turm von Pizza


Bis 22. März 2009:

Sonja produzierte den TOP-Versprecher 1 des Monats:
eine Töte Brütchen äh eine Tüte Brötchen

Mathis muss eins draufsetzen:
Putelschnitzel äh Putenschnitzel
(in Franken klingt das eher nach "Pudelschnitzel")

Wie geht das?

"Soll ich meine Füße äh Socken ausziehen?"

Sonja hat eine schmale Brille. In manchen Situationen muss sie über den Rand hinweg schauen. Da entstehen Sätze wie diese:
"Ich seh' grad nix. Meine Brille schaut nicht hin."

Wir sind doch kein Blumenladen:
"Wir geben nur noch auf Anfrage Flauer (wie Flower) äh Flyer raus."

Sonja saß während dieses Statements auf dem Bürodrehstuhl:
"Ich war ein wenig auf dem Schlauch gedreht äh gestanden."

Beim Frühstück erzählen wir uns manchmal, was wir nachts geträumt haben:
"Wir waren in einer Kirche und ich hab' nochmal geheiratet mir dir."

Sonja ist genervt, weil sie keine Böcke übrig hat:
"Ich habe keinen Bock mehr dafür äh drauf."

Manchmal ist unsere Versprechersammlung auch mal ein Thema, über das man (sich ver)spricht:
"Wir werden schon noch berühmt mit unserer Verbrechersammlung!"
"...unsere Wortneusprüche äh schöpfungen..."

Auf dem einen Rechner ist die Wetteranzeige aus dem Heimatort, auf dem anderen die von Berlin:
"In Berlin ist es wieder 3 Euro wärmer."

Konservierungsstöcke äh Konservierungsstoffe

Wir reden über die Notwendigkeit von Reisebüros. Sonja meint dazu:
"Du kannst den Buch doch selber fluchen." Jeder weiß, was sie gemeint hat, oder?

Nach und nach wird das Mundwerk immer loser:
"Da fragt er los, was nach ist."

"Sie haben bestimmt zur Zeit wenig auf dem Geld äh Konto."

Sonja konnte sich nicht zwischen Perfekt und Imperfekt entscheiden:
"... was ich vergasen äh vergessen habe..."

Mit dem ganzen Auf und Ab kommt man ganz durcheinander:
"Die fangen (preislich) bei 20 Euro auf äh ab und hören bei 100 Euro auf." (Gespräch über Polfilter zum Fotografieren)
"Da kackt jetzt alles auf äh ab." (Unser Rechner fängt das Spinnen an)

Sonja redet über einen Artikel in der Zeitung, bei dem es um die Milderung der Folgen von Alkoholkonsum nach Faschingsdienstag ging:
"Man kann ein Katerfrühstück mit Möpsen äh Rollmöpsen machen."

Mathis ist satt und kurz vorm Platzen:
"Ich bin platz äh voll."

Sonja schlägt Mathis vor, die Beleuchtung überm Herd auszuknipsen:
"Du kannst das Licht zu machen."

Gespräche übers Frischhalten von Brot:
"Dann ist das Frisch nicht mehr brot."

Redensart-Verwirrung:
"Ich weiß schon, woher der Wind rührt."

Wie flauschig, das Minutensteak:
das Minutenflausch äh fleisch

Sonja leidet unter verstopfter Nase und stellt fest, dass beide Nasenlöcher betroffen sind:
"Beide Nasen sind ein wenig zu."

Bis 1. März 2009:

Die Datei freut sich über die Freundlichkeit:
"Ich hab' die Datei so angelacht äh angelegt, dass..."

Beginnende Frühjahrsmüdigkeit bei Sonja?
"Heute hatte ich mal wieder das Bedürfnis, zwei Tage äh Stunden zu schlafen."

Sonjas Tee zieht, die Eieruhr klingelt, d.h. der Tee ist fertig. Mathis macht sie nochmal darauf aufmerksam, weil sie nicht dergleichen tut, den Beutel zu entfernen: "Dein Teebeutel klingelt."

Wir reden über die Inhaltsstoffe von Bitterschokolade:
"Da ist wahrscheinlich ein großer Anteil Kabaukutter äh Kakaobutter drin."

Sonja fragt bei Mathis nach:
"Hast du's vorhin mitgebracht äh mitgekriegt?"

Unsere Diskussion über Energiesparpässe:
"Den brauchst du nur, wenn du vermiest äh vermietest."

Wir lasen einen entsprechenden Artikel in einer Zeitschrift:
"Die Milch wird bei Gewitter tatsächlich schneller schlauer äh sauer."

"Damit sich die Schlimmung nicht ganz so verstimmt..."

Dreitag der Freizehnte


Versprecher im Rest des Jahres 2008

Sonja wollte sich diesen Film ansehen:
Mona Lisels Lächeln

Wir denken, wir haben einen Zusammenhang entdeckt. Mathis rät mir:
"Tu mal in diese Richtung retuschieren äh recherchieren."

"Es ist schon schwer, wenn man einen Unfall hat und schwerschnittsgelähmt wird."

"Gibt mir mal die Zuckerdüse äh dose!"

Aus einem Gespräch übers Krankenhaus:
"Das hat noch nichts zu tun mit Narkuse äh Narkose."

Da beißt das wissende Gewissen:
Gebissenswiss
e

Gut fürs Gemüt mal anders:
Das ist Mut fürs Getüt.

Ein uriger luftiger Kurort:
"Ist Bischofsgrün ein Hohenklufturort?"

Wir haben einen Termin, zu dem wir was mitbringen sollen:
"Haben wir alles vergessen äh dabei?"

Sonja will eigentlich nicht über Ekelfleisch reden:
"Da müsste man Rinderstinken äh Rinderschinken nehmen."

Mathis muss zum Zahnarzt. Sonja bemerkt dazu leicht hämisch:
"Der Coudown (sprich: Kaudaun) äh Countdown zum Zahnarzt läuft."

Verwandtschafts-Verwirrnisse:
"Hast du den Plan für Platin äh Patin?"
"Wir bekommen noch Geld von den Geldern äh Eltern..."

Hatten wir auch schon mal, aber diesmal wieder ganz anders:
"Hast du das schon digitillisiert äh digitalisiert?"

Kurz vorher hatten wir es von einem Verein, in dem wir Mitglied sind. Dann kommt eine Frage an Mathis:
"Ach Mathis, machst du mir einen Verein äh Tee?"

Im Atelier gefuttert?
"Das ist im Futteratelier äh Fotoatelier..."

Die Mobilteile unserer Telefonanlage sind mal wieder im Haus verstreut. Sonja fragt verzweifelt: "Wo sind die Anrufe äh Telefone?"

Das Blut deiner Brut:
"Welche Brutgruppe äh Blutgruppe hast du?"

Wir lästern über unmögliche Firmenpolitiken:
"Denen laufen doch die Kunden vorbei äh davon..."

Unter die Chinesen gegangen:
"Leider kannst du das nur manuell ändeln äh ändern."

Sonja fragt nach, als Mathis vom Workflow spricht:
"Was meinst du, den Würgfloh? Na danke..."

"Da hat's gedonnert und gebitzt!"

Die Finanzwelt und die Buchhaltung ist nicht Sonjas Welt, muss sich aber trotzdem damit befassen: die Vorwärtssteuer äh Vorsteuer

Es drauf ankommen lassen - beim Gespräch über Autos:
"Du musst es drauf anlassen kommen."

Mathis beim Pizzaessen - die Pizza war zu lange im Ofen: "Jetzt ist der Gummi äh Käse hart geworden.

Eine Zeit lang gab es im Sommer 2008 Rüslimügel äh Müsliriegel.

Mit dem Windows Vista gibt es manchmal Probleme beim Aussprechen:
Winda
Visto

Sonja wollte eine Doku aufnehmen:
"Mist, jetzt hab' ich vergessen, es einprograzumieren."

Sonja hat Hunger und drängt Mathis zum Essenmachen:
"Mach Hunger äh Essen!"

"Gruselig, das Heulswolfen äh Wolfsheulen!"

Wir unterhalten uns über das Universum:
Unterversum

Mathis kümmert sich immer um unsere Pflanzen:
"Man darf die Pflanzen nicht unnatürlich viel güßen äh gießen."

Es klingt, als ob Sonja geniest hätte. Mathis ist höflich:
"Geniesung! - Wenn's gesundet war..."

Ergoteut äh Ergotherapeut

Irgendwas ist chaotisch geworden:
"Ich bin mit meinem Rhythmus auseinander äh durcheinander."

Sonja (Winkler) ruft beim Heizungsmonteur an. Die Dame am Telefon fragt, auf wen die Rechnung geht. Sonja antwortet:
"Das geht über meinen Winkler äh meinen Mann." Leicht entsetzt und gleichzeitig belustigt fügt sie noch hinzu: "Der heißt nämlich Winkler."

"Bei Muttis Geburtstagfeier gab's doch Klebernödel äh Leberknödelsuppe!"

Mathis' sehr poetische Bemerkung über heißes Wasser in der halben Tasse: "Halbvoll mit heiß."

Diese Menschen sind lästig:
"Da läuft mir doch tatsächlich ein Vertreter über den Haufen äh Weg."

Sonja philosophiert über ihre Haarfrisur:
"Ich könnte mir mal wieder einen Knopf äh Zopf machen."

Wir wollen nicht in die Oper, uns interessiert nur, wo es ist:
"Wo ist Papas Operngras äh Glas?"

Zum Thema Gras - es ist ja Sommer:
"Heute gibt es alles grasis äh gratis."

Einer von uns hat einen wahren Geistesblitz, der Andere ruft begeistert:
"Jaaa, hast wahr äh Recht!"

Die Nacht war nicht gut:
"Ich fühl' mich ganz zerrädert äh gerädert!"

Man denkt bei der Büroarbeit schon wie ein Computer:
"Wo hab' ich das abgespeichert äh abgelegt?"

"Wenn man sich drüber nachdenkt..."

Porzellanfirmenmix:
Hutschenthal (nicht ausgesprochen, aber folgerichtig: Rosenreuther)

Sonja erzählt von dem Ort, wo sie Rehe sah:
"Ich glaube, das ist sogar ein Hehgerege äh Rehgehege..."

"Das Teil ist bestimmt aus Alumilium äh Aluminium."

"Mein Mauchnabel äh Bauchnabel ist hübsch, gell?"

"Brauchen wir noch Brühnerhü äh Hühnerbrüh'?"

Die Bankgeschäfte sind lästig:
"Ich will noch die Hinterweisung äh Überweisung hinter mich bringen."

Wir reden über keinen Jagdverein:
"Der Verein ist geweihnützig äh gemeinnützig."

Gott sei Dank nicht:
"Wenn ich ins Auto fahr' äh steig', dann..."

Obwohl wir ein Auto haben, fährt Sonja auch schon mal mit dem Bus:
"Ich war doch schon mal mit dem Detlef beim Bus äh mit dem Bus beim Detlef."

Ja, das Aufstehen macht man zumindest von ihm abhängig:
"Warum macht man eigentlich alles vom Wecker äh Wetter abhängig?"

Keine Ahnung, was Sonja eigentlich sagen wollte:
"Auf der Webseite wird's wärmer."

Wir flirten miteinander:
"Meinst du das erotisch äh ironisch?"

Der Theo ist wieder retisch:

rein reothetisch

Heute war nicht Sonjas Tag:
"Du bringst meinen Rhythmus auseinander äh durcheinander!"
"Ich bin heute neben der Reihe."

Die Entscheidung war so schwer, dass eine Mixtur von "auf der Zunge zergehen lassen/durch den Kopf gehen lassen" entstand:
"Das muss ich mir gründlich im Kopf zergehen lassen."

Ein paar Tage später meinte Sonja wirklich etwas im Sinne von "auf der Zunge zergehen lassen". Was sagte sie aber stattdessen:
"Das muss man sich mal durch die Finger gehen lassen!"

Sonja zitiert lässig einen Brief:
"Hehr gesehrter Herr...."

Warum aus "lang wachsen" nicht gleich ein Wort machen:
"Seit ich mir meine Haare lachsen lasse..."

Sonja meint ihren Ingwertee, er soll normalerweise 5 min ziehen:
"Je länger der Tee gezogen ist, desto besser kann man ihn essen." Hä?
Weitere Teediskussion:
"Das bild ich mir jedenfalls vor äh ein..."

Mathis jammert:
"Kauf' mir 'nen Rollschul, ich werd' alt!"

Sonja lobt Mathis:
"Das Essen ist ja richtlich lecker!"

"Schicken die das jetzt mit DHL oder mit Herpes äh Hermes?"

massig Zischlaute:
einigermaschen hübsch

Die Wohnung wird ungemütlich, die Staub staut sich:
"Wir haben schon lange nicht mehr stausaubt."

Unsere Freundin ist nicht neben dem Rad her gelaufen, sondern gefahren:
"Sie ist dahin mit dem Rad gelaufen äh gefahren."

Kommt immer drauf an/hängt davon ab:
Wo drauf hängt das Teil denn ab?
"Es hängt immer drauf ab, ob..."

Mathis schimpft, aber nicht mit mir:
"Ich mach das limmer nänger äh nimmer länger mit!"

Ich pflichte ihm bei:
"Ja, da hast Recht. Des hält uns sau äh so auf."

Die Website einer Freundin sieht katastrophal aus. Ich vermute:
"Die hat mal wieder ihre Website zerschissen äh zerschossen."

ein Onto anlegen äh Konto


Bis 28.04.08:

Wir suchen was auf dem PC:
"Du hast es doch auf dem Lapdoch?"

Schee, der Schnee:
geschlossene Schleedecke

Auch Lesefehler kommen vor, aber wir wollen keine neue Rubrik aufmachen.
Mathis liest auf einer Lebensmittelpackung: "Sexualkraut". Was stand tatsächlich da? Sauerkraut. Ist doch im Nachhinein betrachtet eine nette Umschreibung für Schambehaarung, oder? - siehe auch Wortneuschöpfungen

Eigentlich wollte man begeistert sagen, dass nichts über frischen Basilikum geht, aber was kam raus?
"Ein frischer Basilikum geht über nichts".
Gut, dass er nicht über Leichen geht!

Wir reden über unsere Konsumwelt:
"Da kannst du was kostenlos abschnauben äh abstauben."
"Und bei denen kannste Schläppchen äh Schnäppchen machen."

Das Monat hat aber höchstens 31 Tage:
"Er hat am 72- äh 27sten Geburtstag."

Mathis ist weder Mister noch Melker:
"Muss noch den Schrank ausmistern."

Draußen schneit's - die Liesel reist:
"Reise lieselt der Schnee."

Erpressungen gehören eigentlich nicht zu unserem Alltag:
"Matthis, machst du mir einen Erpresso äh Espresso?"

Wenn man beim Essen über Fundamentalisten philosophiert:
Fundamundalisten

Klingt, als ob es weh tun würde:
"Er hat die Oberohaut [sprich: Ober oh Haut] ä Oberhoheit."

triefend vor Fehler:
abgrundtrief verwerflich

Ohne weiteren Kommentar:
"Bringst du mal den Rechtsmüll äh Restmüll raus?"

Deutsche Grammatik ist schwer:
"Da wundert mich sich".

Jawoll, mal wieder was zum Thema Film & Fernsehen:
Tron Jawolta

Wir haben ein neues Gesellschaftsspiel gekauft und Sonja liest die Anleitung vor. Jedes Mal beim Wort "Legeregel" hat sie diverse Probleme:
Rege-Legel

Es gibt schon wieder Kekse zum Kaffeetrinken. Sonja fragt Mathis mitfühlend:
"Geht dir der Keks auf den Tee?"

"Heute früh war wieder eine Geisterin äh Geisterfahrerin unterwegs."

Matthis philosophiert übers Wetter:
"Momentan ganz schön trockene Luftfeuchte..."

Es zieht sich hin, das Universum:
Gummiversum

Bis 15.12.07:

Die schrägste Aussage des Monats Dezember:
Wir unterhielten sich über Leute, u.a. unserem bedauernswürdigen Neffen, die um Weihnachten herum Geburtstag haben. Sonja meinte ganz ernst, aber etwas abwesend: "Da muss man schon überlegen, wann man sich zeugen lässt."

Noch so'n Spruch - völlig daneben:
"Totgelebte glauben länger."
Am Ende des Lebens möchte man doch sagen können: "Ja, ich habe mich totgelebt."

Den Schlund runter:
"Habe den Bissen schlunter geschluckt."

Wir spekulierten über die Konkurrenz:
"Wenn wir das machen, dann mögen die uns riesen arg."

Ansprechender Beantworter:
"Hast du den Ansprechbeantworter äh Anrufbeantworter abgehört?"

Was ist das für ein entspannendes Hobby?
Erspannung gönnen

Einfacher, da in einem Zug aussprechbar:
Adventsalender

Mathis findet, dass Sonja eine unmögliche Frisur hat:
"Kämm mal die Ohren hinter die Haare!"

Altersheimer äh Alzheimer

Buchstaben verrutschen nach hinten:
"Heute ist wieder veraufskoffener Sonntag."

Komische verunglückte Wörter:
Urgroßmuttler äh mutter
Brobaufstrich äh Brotaufstrich
Schaltel äh Schalter
Bödel äh Blödel

Beim Dippeln angedockt?
Dippeldocker äh Doppeldecker

Wir haben uns erkältet. Sonja macht ein neues Wort aus einatmen und inhalieren:
einhalieren

Das Wort will gar nicht über die Lippen:
"Das ist doch ein Gericht äh Gerecht äh - na - Gerücht!"

Ist das wahr?
"So schlecht wird Schokolade nicht schnell."

Mathis stellt nach Mitternacht fest:
"Es ist immerhin schon heute!"

Im Mund ist es schon schlimm genug:
"Dreh' mir nicht alles im Wort rum!"

Eine Verpackung ist so fest verschlossen; helfen tierische Verhaltensweisen besser?
"Du musst die Packung einfach aufbeißen äh aufreißen!"

Fies, sich immer so versprechen zu müssen:
"So etwas Gefieses äh Gemeines!"

Traurig. Wieder ein schlimmer Unfall in der Region:
"Das Auto ist gegen den Betonpraller gepfeilt."

Drucksachen-Terminologie:
Fickelwalz äh Wickelfalz

Wir philosophieren über chinesische Schriftzeichen:
"Bestimmt schwierig für einen Ausländer, diese Frischzeichen zu lernen!"

Am Ende unserer Erkältung ist Mathis erleichtert:
"Endlich lösen sich die Schleimhäute."
Sonjas Kommentar: "Schlimm, wenn sie es täten!"


Bis 20.10.07

Als wir eine bunt gemusterte Tasse gekauft hatten, überlegen wir, ob sie spülmaschinenfest ist:
"Ich geh' nicht davon ab äh aus, dass das abgeht."

Ja, da drin ist Wasser:
"Ich geh' jetzt in die Wasse äh Wanne!"

Hilfe, hoffentlich ging alles gut:
"Sie hat sich als Frisöse betötigt äh betätigt."

Warum gibt's bei uns keine Demonstrationen?
"Weil die Deutschen so angepisst äh angepasst sind."

Die herbstliche Sonne hat gewisse Auswirkungen auf uns:
"Jetzt reißt die Sonne auf" - eigentlich meinte Mathis die Wolken.
"Die Sonne wird wieder schön" - eigentlich meinte Sonja das Wetter.

Frischelwaffen äh Frischeiwaffeln

Zupfer und Kinn äh Kupfer und Zinn
Ist ein Zupfer am Kinn nicht lästig?

Das hatten wir schon mal - wieder anders versprochen:
"Das kann man nicht vergeallmeinern."

Was ist eine Beckwette? Eine Wette des Bäckers? Nein, ein Versprecher:
"Du hast mir die Beckwette äh Bettdecke weggezogen!"

Wieder zuhause - nach der Fahrt mit dem innen metallisch glänzenden Aufzug in einem Warenhaus:
"Seit ich dich im Kühlschrank äh Aufzug geküsst habe..."

Probleme mit Lebensmitteln:
Ördnüsse äh Erdnüsse
Pfudding äh Pudding
Senftag äh Sanftag äh Samstag
Siramitu äh Tiramisu

Der Kragen reißt:
"Da platzt einem der Faden!"

Absolute Konzentration bei einer Bastelarbeit:
"Du musst das halbwegs arg ruhig halten."

Man stelle sich das statt einer Tube vor:
Dose Zahnpasta

Wir reden über die Katze einer Bekannten. Mathis fragt: "Hat die jetzt Läus' oder Flöh'?"
Sonja antwortet: "Fläu".

Der Kreis schießt sich:
"Da hat sich der Schleiß geschlossen."

Eigentlich hatte er nicht vor, bei der Stiftung Verwirrung zu stiften:
"Er wollte halt unbedingt die Stiftung verwirren."

 

Bis 11.8.07

Sonja hat den Satz so lieb:
"Wie kann man das drücken äh ausdrücken?"

Zähne waschen äh putzen

Als irgendwas nicht so einfach funktioniert wie es aussieht:
"Das geht ja total beblödet".

Der Bleistift ist stumpf und ich frage Mathis:
"Gehst du mal stiften äh Stift spitzen?"

Beim Überlegen, was es zu essen gibt, wird aus "Auf was hättest du Bock?":
"Was hättest du auf Bock?"

Normalerweise sagt man "eintüten" oder "abklären":
"Wir müssen das noch abtüten!"

Was auch immer nach dem Tod passiert:
"Es wird nach dem Tud akut."

Welche Uhrzeit ist denn das?
halb zelf

Das Gegenteil von einen an der Schüssel haben:
"Der hat doch einen Sprung in der Waffel!"

Ein Zwischending zwischen auswirken und niederschlagen:
"Das schlägt sich aus."

"Du hast mich ganz aus dem Konzept gedacht."

Mathis, der Pflanzenflüsterer, meint:
"Ich pflüge äh füge Pflanzen nicht gerne Schmerz zu."

Das heißt doch anders, oder?
"Hab' ich jetzt 'n Denkwurm drin?"

Zwischending zwischen "Scheiße bauen" und dumm schauen:
"Da haben wir beide dumm gebaut."

Nicht betrunken gewesen:
"Ich muss die DVD noch finilalieren äh finalisieren!"

Ausschau gucken äh halten

Draußen ist's kalt, aber schön:
"Es ist eisigermaßen äh einigermaßen schön draußen."

Aus Versehen "Scheißhaus" und "Klo" vermengt:
Kleißhaus

So fertig mit den Nerven, dass die Aussage dazu schief geht:
"Ich bin fertig, fix, und."

Plötzlich geht am Esstisch Sonjas Uhrenband auf und die Uhr fällt auf den Boden. Sonja ruft erschrocken:
"Jetzt ist die Tür aufgegangen!"

Ist das grammatikalisch richtig?
"Das ist einer der wenigen Luxusse, die sie sich gönnen..."


Vor dem 16.6.07

Ein Mix zwischen "Das geht auf keine Kuhhaut" und "Das geht unter die Haut":
"Das geht unter keine Kuhhaut!"

Ein Versprecher, der mit letztem Versprecher direkt zu tun hat:
"Ich muss mal nachschauen, wie der Spruch mit der Kuhhaut jetzt richtig haust äh heißt."

"Machen wir einen Ausflug zum Dreiänderleck äh Dreiländereck?"

Kein Regisseur regiert die Recherche:
"Hast du das schon rechiert äh recherchiert?"

Völliger Blödsinn, obwohl wir beide deutsche Muttersprachler sind. Kam dadurch zustande, dass Sonja Mathis beim Weißwurstessen fragen wollte, ob er die fünfte letzte Wurst noch mit ihr teilt:
"Isst du mir mein Hälfte Würstle ab?"

Die Arbeit zerschneidet wohl den Tag:
"Die verschiedenen Arbeitsschnitte äh schritte..."

"Zum Tomat äh Salat gibt's Tomaten und Mozzarella."

Mathis meinte es nicht übel:
"Nimm' mir's bitte nicht bös'..."

Zwiebeln kann man nämlich stückweise kaufen:
"Da zauf äh kauf' ich zwei Zwiebeln."

Das AUF und ab hat's uns angetan:
gültiger Personalaufweis äh ausweis
Maueraufsprung äh vorsprung

"In Großbitrannien äh britannien gab's Dauerregen und Überschwemmung."

Neuzüchtung aus Petersilie und Basilikum:
Petersilikum

Ein Falsch-Versteher. Mathis meinte, das irgendwas ein perfektes Zerrbild von irgendwas wäre. Sonja fragte ganz erstaunt, weil sie auch nicht richtig hingehört hatte:
"Was? Ein Perfektes zappelt? Mathis zappelt: "Ja, ich bin ein Perfektes, das jetzt zappelt!" Hähä....

Mathis redete über einen Unfall, von dem er in der regionalen Presse gelesen hatte. Sonja fragte:
"Da wurden doch nur Autos verletzt, oder?"

Wir redeten über eine Person, die Mathis das erste Mal in Natura gesehen hatte:
"Der schaut ja in jung älter aus als auf dem Foto äh in echt älter aus..."

Gestern bin ich mit meinem Ehering am Türgriff hängen geblieben. Ich schrie kurz, weil es schmerzte. Mathis fragte besonders, was passiert war. Ich erzählte es:
"Es hat nur ein bisschen geweht äh weh getan."

Was sich derjenige an der anderen Leitung wohl gedacht hat:
"Entschuldigung, ich habe mich vermählt!"

"Der letzte Schütz' vom Restefest..."

Da fiel Sonja einfach der Begriff für das Land neben Spanien nicht mehr ein (sprich wie Radieschen):
Portugieschen

Da legt der Hein einen tollen Start hin:
"Start wie Hein äh hart wie Stein"

Komische Vorstellung:
"Sie will die Welt aus den Angeln reiben äh heben."

Des Kaisers neue Kleider:
sich nackig anziehen äh ausziehen

Die Wörter wollten aber gar nicht über die Lippen kommen:
"Der Turm ist nicht zugehlich äh zugangbar - jetzt hab' ich's: zugängig!"
"Ich soll dir von Heike Grüße auszahlen äh errichten na: ausrichten!"

Sonja äußert sich begeistert über das Leben an sich:
"Das Bunt ist vielfältig äh das Leben..."

Wir reden von früher:
"Als im Gästezimmer das Rümpel noch gedrin war äh das Gerümpel noch drin war..."

Wenn der Feger wüsste, wie wir ihn verunglimpfen:
Schotfleger äh Schlotfeger

Bunter Städtemix:
Bamburg & Coberg äh Bamberg & Coburg
Gena & Jera äh Jena & Gera

Ungewollte Eindeutschung vor lauter Glück:
"Ich bin ganz häppig äh happy!"

Wir reden über ein befreundetes Pärchen:
"Sie haben sich neu miteinander verliebt äh ineinander verliebt."

Matthis hat einen Riegel Schokolade und weiß trotzdem, was Sonja will:
"Teilst mich das mit mir?"

"Jetzt hab' ich mich vor Schreck erschluckt äh verschluckt!"

Pravit äh Privatklinik

Keine Erzählung über einen Weltreisenden:
um die Welt kommen äh auf die Welt kommen oder doch ums Leben kommen?

In einem Quiz heißt es, dass Affe und Mensch die gleichen Vorfahren haben. Sonja folgert:
"Das heißt, wir stammen nicht vom Abben aff äh Affen ab!"

Ladenstiebdahl äh Ladendiebstahl

Ein Unwetter kann auch ein Unglück sein:
Unglückerwarnung

Kannibalen-Zubehör:
Kopftopf äh Kochtopf

"Er hatte eine Überdosung äh Überdosis erwischt."

"Der Orangensaft hat ein gutes Orama äh Aroma."

In unserer Stadt gibt es wie in vielen anderen Städten auch eine Marienstraße. Als wir über Fernsehserien ablästerten, meinte Sonja:
"Das ist halt Marienstraße-Niveau."
Man weiß schon, welche Serie gemeint war, oder?

"Machen wir noch einen Radiergang äh Spaziergang?

Da diggt's nimmer richtig:
digtales äh digitales Diktiergerät

Wir ärgern uns über die eigene Ungelenkigkeit:
"Da kriegt man keinen Fuß in die Hand äh in die Tür."

Eigentlich wollte Matthis sagen, dass die ganze Nacht das Fenster offen war, halbe Fenster sind doch etwas eigenartig:
"Die Nacht war das ganze Fenster offen".

Da schnackelt's:
"Das ist super schnacktisch äh praktisch!"

Ein Zwischending zwischen Knaller und Kracher:
Knacher

Pfeifen ist doch schon ganz einfach:
"Simplify your pfive"

Wir sitzen auf der Terasse und essen Wurst auf Brot. Der kleine Nachbarshund bellt. Matthis vermutet:
"Des Hundl hat Wurst auf Hund". Natürlich meinte er:
"Des Hundl hat Lust auf Wurst."

Ganze taffe tassige Wortverfehlungen:
"Wo sind die Kassétaffen?"
"Haben wir noch abgespülte Taschen?"

Was ist "Fleisch" denn für ein kompliziertes Wort:
Schleifkäse äh Fleischkäse
Flackfeisch äh Hackfleisch

Den Buchstaben "W" üben:
"Tust du die Gewürze unters Gewüse wischen äh Gemüse mischen?"

Seltene Lauch-Züchtung:
Abschluft-Lauch äh Abluftschlauch

Katastrophal, wenn der Webspace abhanden kommt:
Wegspace

"Hast du die Rechnung wiggescheckt äh weggeschickt?"

"Bei der Sache müssen wir ihr unter die Arme helfen äh greifen."

Erregung öffentlichen Vertrauens:
"Das ist nicht gerade sehr vertrauenserregend äh vertrauenserweckend."

Wir haben's eilig. Matthis fragt, wie spät es ist. Meine Antwort:
"Es ist ein bisschen kurz nach höchstens."

Warum immer diese unnötigen Vor- und Zwischensilben:
"Das Logo symboliert äh symbolisiert dies oder jenes."
"Die Kurrenz äh Konkurrenz macht das halt anders."
"Das verurst äh verursacht Blähungen."

Zu viele Kaugummis kaufen:
"Die Leute in ihrem Kauschrauf äh Kaufrausch..."

"Wer regnisiert äh resigniert, verliert."

Kein echter Bär:
scheinbär äh scheinbar

Nach dem Schokoladenbrunnen jetzt neu:
Sodbrunnen äh Sodbrennen

"Die Quelle ist ergibnich äh ergiebig."

Erschreckend, wie niedrig das Erbe war:
"Schreck nach lass äh Schreck lass nach!"

Schlimmes Verbrechen:
"Mist, jetzt habe ich das Glas verbrochen äh zerbrochen."

"Was mir jetzt tut gun tät..."

Die Hundegesundheit steht zum Besten:
"Ihm geht's gehundheitlich äh gesundheitlich gut..."

Beim Farbenbetrachten kommt die Stadt Selb ins Spiel:
"Das gelbe Selb äh dasselbe Gelb"

"Da müsste man alle Verwandten klapp-abbern äh abklappern."

Wenn man sich feiner ausdrücken will, aber es nicht kann:
"Es bleibt ein kotzender Elch. Wie das klingt: ein über sich gebender Elch äh sich übergebender Elch - das ist doch doof!"
Um welchen Elch es geht, sieht man hier.

Vor lauter Recht wird einem ganz übel:
Urheberschlecht

Fotografischer Selbstmord:
Selbstauflöser äh Selbstauslöser

Herrschkasper äh Herzkasper, siehe auch Wortneuschöpfungen

Gummi-Koch äh Gourmet-Koch, siehe auch Wortneuschöpfungen

Mit den Feiertagen wurde man ganz verwirrt:
"Weil der Montag Sonntag ist..."

Da ist sich der Heiner einig:
heimeinisch äh einheimisch

Hier hat er zwei Meinungen:
"Wir müssen immer gleiszweiig äh zweigleisig fahren."

Konfikte flösen äh Konflikte lösen

Ein Koffer voller kochender Eier:
Eierkoffer äh Eierkocher

Nicht alles so verbissen sehen:
"Ein bisschen Bissziplin äh Disziplin muss schon sein!"

Wenn man sie anschaltet, dann walten sie:
"Da hat er einfach den Einwalt angeschaltet äh den Anwalt eingeschaltet."

Da merkt man die konzeptionelle Arbeitslust:
"Wir müssen ein Kotzept erstellen."

Schlimm, wenn man blind wird:
Auf wieder Nimmersehen äh auf nimmer Wiedersehen

"Ergib' dich, du bist umschlingelt äh umzingelt!"

In den Windschatten gehen:
"Wege aus der Prise äh Krise"

Ist Wendekleidung so praktisch?
"Ich muss mich erst mal umdrehen äh umziehen."

Live aus der Alchimisten-Küche:
"Soll ich jetzt die Kugeln äh Nudeln reintun?"

Mit den Finnen hat das nichts zu tun:
"Die Kirche persofinniziert äh personifiziert Gott immer so..."

Sprachprobleme zusammen auf der Coach:
"Ich lehn' mir an dich mann."

Wir reden über so etwas wie abziehende Wolkenberge:
"So langsam verdrückt sich das Gebirge äh Gewitter."

"Hier wäre weit und breit kein Blugflatz äh Flugplatz."

Küchenreinigung á la Pippi Langstrumpf:
"Dann tue ich mal die Küche duschen äh putzen".

Berechnender Regen, aber gut, dass nicht der PC gemeint ist:
"Gott sei Dank rechnet es nicht mehr stark."

Gleich zweimal schrepps - stellt euch das mal bildlich vor:
"Bevor die Rechner abfahren äh hochfahren, müssen wir...."
"Wenn die Rechner angefahren sind..."

Mühsam brühen:
"Wir brauchen wieder Gebrühemüse äh Gemüsebrühe."

Da raufen sich mir die Haare:
"Da kommt man vom Regen in die Raufe äh Traufe."

Vernissage, Finnisage, Ausstellungseröffnung,
aber was ist eine Zernivage?

Das Ereignis brachte einen ganz durcheinander:
"Da überhält man sich noch drunter, und dann passiert es noch am selben Tag."

Versprecher, aber auch Synonym für non-kommerzielle Webpräsenz:
Karrierefreie äh barrierefreie Website

Mathis kommt entsetzt von der Terasse herein und jammert über ein verhutzeltes Plastikteil:
"Das Ding stand mindestens 'ne Sonne in der prallen Stunde!"

Faxlogik:
"Wenn es unten wieder rausgekommen ist, ist es oben durch!"

Steft & Zittel äh Stift und Zettel

Unterhaltung über einen Stadtangestellten am Mittwoch zur Mittagszeit, und ob man ihn jetzt noch anrufen soll:
"Er wird jetzt wahrscheinlich Mittwoch machen" - oh wie wahr!

Ein Zaun mit dem Winkpfeil:
"Das war ein Wink mit dem Zaunpfeil äh Zaunpfahl."

Ich habe schon überall Druckstellen:
"Von dieser Sache bin ich schwer beeindrückt"

Die DEFE ist zedekt äh die CD ist defekt!

Was sucht der Kohl im Kino:
"Chinokohl"

Draußen wird's immer dunkler, man denkt an den Weltuntergang:
"Das Wetter geht unter"

Aber bitte dabei nicht alles zerstören:
"Drümmerst äh kümmerst du dich drum?"

Mathis meinte eigentlich einen halben Liter:
"Koch' mal ein halbes Wasser!"

"Dann haben wir's hinters uns"

Lausiges Kaufhaus:
"Kauflaus"

"Da geh' ich eut habend hin!"

Wenn's in Regensburg regnet, können wir im Haus bleiben und lesen:
"In Lesensburg können wir viel regnen."

Sonja kam gerade nicht auf den Begriff "sterben":
"Die werden tot."

Beziehungskisten im Urchristentum:
"frühkistlich"

Fachsimpeln über Fotografie:
"Da musst du dann aufs Gebiss äh Gesicht scharfstellen."

'Ich brauch Platz für mich' ganz esoterisch ausgedrückt:
"Ich brauch Platz für mein Mich!"

Schön fürs Problem:
"Das Problem war schnell erlöst äh gelöst..."

Man meinte Schüler, keine Schweine:
"Die Finnen haben ein ganz anderes Suhlsystem."

Mangel in der Fähigkeit, Türen zuzumachen:
"Die Tür steht wieder sperrmangelweit auf"

Erstens zeigt er sie nie und zweitens meinte Sonja sie nicht:
Tom Hanks Filmstange äh Filmstimme

Frisskäse äh Frischkäse

"Gib's zu, du bist schon ganz bezwippschert äh bezwitschert!"

Sonja wollte sagen, dass sie satt ist, aber nicht fett:
"Ich bin fatt."

pädagopisch äh pädagogisch wertvoll

Einen Trockner haben wir nicht, jeder kann sich denken, um welches Gerät es sich handelt:
"Unser Trockner ist schon wieder eingedrucknet".

Sonja gibt Mathis Ratschläge zu seinem Videospiel:
"Mach das doch. Dann luckelt's nimmer, dein Spiel."

Die gute alte Schwarzmalerei:
"Im Baumarkt kann sich farze Warbe anmischen lassen."

"Er ist noch schlimmer drannerer als ich."

Sonja ist ganz nüchtern:
"Wir haben schon lange keine Lallsagne mehr gemacht."

Es ging drum, dass ich Mathis erzählen wollte, dass sich Sonja Namen und Gesichter von ihr vorgestellten Leuten ganz gut merken kann:
"Wenn ich jemanden kennen gelernt bekomme...."

Mathis holt die Ketchup-Flasche aus dem Kühlschrank und meint: "Hier ist noch Mexico-Soße." Ich verstehe nicht ganz und frage: "Waaas, Risikosoße?" Mathis: "Verfallen ist sie jedenfalls noch nicht."

Mit diesem Wort hatte Sonja schon immer Probleme:
Kabatteristin äh Kabarettistin

Armer Topf, ob er wohl weich wird?
"Ich muss noch den Topf zum Kochen bringen."

Zeitweilig eine Erdkunde-Niete:
Ruhrgebut äh Ruhrgebiet
New Nork äh New York

Mathias will nach dem Abendessen sein neues Videospiel spielen:
"Mathis, au ja, da schau ich ein paar Mitnuten min äh ein paar Minuten mit."

Der ganze Vogelgrippe-Rinderwahn macht sich bemerkbar:
geflügelte Rinderhühner

"Wir essen als Vorsuppe einen Fleischkäse."

Beim Auflauf machen:
"Da kann man noch Sägespäne oben drauf tun - äh Semmelbrösel!"

Wir phantasieren herum:
ein kleiner fliegender Klobold

Wie wahr - wirklich ein Versprecher, keine Wortneuschöpfung:
Fußballgeldmeisterschaft

"Ich habe keinen Boss äh Bock drauf!"

Ein Zwischending zwischen gebimmelt und geklingelt:
"Mathis, es hat geblimmelt!"

O sole bio:
"Bringst du den Miomüll raus?"

Mathis: "Man kann ihrzen, duzen und siezen." Sonja: "Genauzen!"

Mikiwedia

Hat alles keinen rechten Sinn, aber Sonja wusste, was Matthis meinte:
"Ist der Vor schon ofengebacken?"

Mathis mosert, als Sonja sein Essen nicht so schmeckt:
"Du bist manchmal ganz schön Erbse, du Prinzessin!"

Das Abendessen ist vorbei, die Kerze brennt noch:
"Mach mal die Kerze zu!"

Arznei, Pillen & Co.:
Medimente

Ein ungewöhnlicher Plural:
"Das kostet 200 Euri."

Der Bankjargon ist nicht meine Stärke:
"Da lass ich einfach Kontoabzug machen..."

Ein Versprecher, aber eigentlich eine Neuwortschöpfung.
Ein Zwischending zwischen blöd & doof:
bloof

"Mach keine Termone am Mintag!"

Na danke, wird sich der Betroffene denken:
"Da müssen wir ihm weinen reinschenken."

Müde:
"Wenn ich einen Film schlaf', schau ich ein.

"Das ist echt lau äh schlau!"

Wenn nichts mehr hilft:
"Augen durch und zu!"

Verunglückte Sturzzeuge:
"Das Flugzeug ist verunstürzt."

Wie einem der Schnabel gewachsen ist:
"Da braucht's eine Schnablone äh Schablone..."

Hat mit Geld überhaupt nichts zu tun:
"Er ist ziemlich scheinunbar äh unscheinbar."

Wir regen uns über jemanden auf:
"Hat der nen' Schnall?"

Redensart-Verwirrung:
"Das kannst du doch wie eine Eins!"

Sonja sucht verzweifelt das Verfallsdatum auf einem Lebensmittel:
"Steht da drauf, wann es abfällt?"
Sie findet es schließlich, es ist nicht abgefallen!

Das große world wide web ist überall:
"Man darf nicht den Eindruck erwebben..."

Brieftraube

Zwischending zwischen aufgeregt und genervt:
aufgenervt

Scheinbar fein schweinisch:
schweinbar
Schweinschmeckertipps

Auch in der Hansestadt:
"...wenn Webseiten vorhansen äh vorhanden sind."

Der Gott der Indianer manipuliert nicht, sondern
manituliert

Wir reden über Unterschiede zwischen Hausärzte und Hausärztinnen:
"Ihre Hausärztin ist ja ein Mann" - hä?

Kein Feuerwall, sondern ein Draht erlebt seinen Herbst:
Wirefall

Mein Name ist von Korn äh voll Korn:
Vonkornbrot

Deutsche Sprache ist schwer:
"Ich bin eingekauft."

Was hat der Friseur damit zu tun?
Konfigaromenü

Die ewig gestrigen Eltern:
"Wo waren meine gestern Eltern äh Eltern gestern?"

Neue Sorte und Gewichtseinheit Nudeln:
500 Band Grammnudeln

Bei uns sind Champignons mundartlich "Schwamma". Was passiert, wenn man aus Versehen alles in einen Topf wirft?
Schwammpignons

Was nun:
ganz fast kostenlos

in Streiten schneifen äh in Streifen schneiden

Das Euter muss sich nicht äußern:
"Ich muss mich dazu auch noch äutern."

Komisches Teil:
Mikrofol äh Mikrofon

Man macht sie sich so seine Sorgen über:
Maul- und Klauensorge

Gott sei Dank noch nicht:
"Hab' ich meine Schuhe gebügelt?"

vergeallmeinern äh verallgemeinern

Zeit ist Geld:
"Das kann 5 Euro dauern."

Abbitte leisten einmal anders:
um Ableistung bitten

Manche fühlen sich dann so:
Aschermistwoch

Mathis reicht Sonja den Brötchenkorb mit runden und langen Brötchen. Sonja versteht ihn nicht richtig, als er sie fragt und ist ganz entsetzt:
"Waas, ob ich Hund oder Lamm will?"

"Dink Tree äh trink Tee!"

Paracetamaul

Wieder einmal ist ein Fax im Faxgerät liegen geblieben, aber ob das was nützt:
"Wir sollten öfter mal einen Brief äh Blick aufs Fax werfen."

"Wie funktioniert eigentlich ein Gurgellader äh Turbolader?"

Ein Wasserglas stand eine Nacht auf der Terasse, Sonja blickt am nächsten Tag rein:
"Oh, da fliegen Schwimmen herum!"

Zwischending zwischen häufiger und öfters:
"Das passiert höftiger...."

Auch Macken muss man sich urheberrechtlich schützen lassen:
"Ha, da können wir wieder ein Gemacksmuster äh Geschmacksmuster einreichen!"

"Wegen einer Spange musst du zum Schieferorthopäden äh Kieferorthopäden..."
siehe auch Wortneuschöpfungen

Die kleine Enttäuschung beim Candlelight-Dinner:
"Oh, die Sonne äh Kerze ist ausgegangen!"

"Das macht Hunger beim Appetit."

Sind kluge Menschen nicht nur Lebewesen, sondern auch:
Lesewesen

So weit wollten wir für andere gar nicht in die Zukunft planen:
"Und wenn sie dann die 50. Silberhochzeit haben..."

Auch Pfadfinder sollten das tun:
"Wir müssen unsere Taten äh Daten sichern."

Das ist ja zum Quieken:
Equikment

Wenn man nicht einschlafen kann:
"Kondanken-Getrolle hilft!"

"Wir müssen fetterweste äh wetterfeste Schuhe anziehen."

versehentliche Mischung aus rülpsen und räuspern:
rüspern

Braucht man für eine schnelle Überweisung:
Sekundennummer

Thema: Film & Fernsehen:
Pretty Womy
Robato Blänco
Der tödliche Film äh Staub aus dem All
Philadelphia Instruments äh Experiments
Butterbrei äh Butterfly Effekt

"Ohne mit der Wimper zu zacken!"

"Wir haben noch Rieschen äh Radieschen im Kühlschrank"

Die armen Klappen, die eigentlich Fliegen sein sollten:
"Da haben wir zwei Klappen geschlagen!"

Normalerweise gehen wir immer drei kaufen:
"Heute müssen wir wieder Einskaufen fahren."

Creme fress äh fraiche

"Weißt du unseren Krautspruch äh Brautspruch auswendig?"

"Heute gibt es mal wieder einen Rücktisch äh Nachtisch."

Zehnfach so flach:
Das Zehnflache

Eine nimmer ganz sichere Nummer:
"Da müssen wir auf nimmer sicher gehen!"

Nach dem wir nicht den Lotto-Jackpot gewannen:
"Na, da haben wir 3 € zum Geld rausgeschmissen!"

Mathis sitzt am Tisch, hat seine Beine überschlagen. Sonja sieht seine Füße, dann der Blick auf die Süßigkeiten in der Glasschlüssel auf der Vitrine:
"Wir haben nimmer viel Füßigkeiten!"

Sonja putzt manchmal ihre Zähne, wenn sie das Bonusmaterial einer DVD ansieht. Da entstand ein Satz wie dieser:
"Habe noch den Film zu Ende geputzt..."

Zu allem Überfluss meinte Sonja auch noch den Euro:
"Die Stark wird noch märker."

Mathis, erkältet:
"Ich muss meine Schimme schonen."


Sonja zu Mathis:
"Dein Bauch ist mir lieber als ein Waschbettbrauch."

Die Pizza ist im Ofen und die Bemerkung dazu:
"Schau mal, die putzelnde Prizza!"

Mathis erzählt von früher:
"Da war ein schönes Sonnenrot mit Abenduntergang!"

Irgendwas schien schief zu laufen:
"Mit a bissel Pich geht das nicht."

Sonja fragt Mathis:
"Soll ich auf den Vortrag über Frau Meirer haha Freimaurer gehen?"

Sonja zu Mathis:
"Hast du das Programm schon installisiert?"

Mathis redet übers Wetter und will eigentlich nichts über Druckereien im Mittelalter sagen:
"Die Großletterwage ist momentan nicht so toll."

Wir philosophieren wieder einmal und wissen es nicht so genau:
"Da müssen wir mal im Bigellexikon äh Bügellexikon äh Bibellexikon nachschauen."

Das Mittelmum äh Mittelmaß - haha, Minimaß!

Na, hoffentlich sind die richtigen Zutaten dabei:
Rammelrezept äh Sammelrezept

Lieber nicht in den Computer einbauen:
Fettplatte äh Festplatte

Der Käse ist lustig:
Käsespäßle äh Käsespätzle

Müssen ja oft Leute aufpäppeln:
Päpagogen äh Pädagogen

Da kriegt man nen' Dreher, wenn man da durchguckt:
3-Dreh-Brille äh 3-D-Brille

Nein, ich bin doch deswegen nicht blöd:
"Im Kindergarten habe ich Pflockblöte äh Blockflöte gelernt."

Was waren John Wayne & Co:
Hesternwelden

Als Mathis der Sonja irgendwas in Bezug aufs Schwimmengehen sagen wollte:
"Wir halten uns eh im Waschbecken auf".

Mathis, schlecht gelaunt am Frühstückstisch:
"Mensch, bin ich heut' ungelaunt!"

"Und zum Zwiebelweißen einen Federkuchen!"

Eigentlich haben wir unser Nest schon gebaut:
"Wennst des nest äh net häst"

ein schlustiges ähh lustiges Wort

Den Mund zu voll genommen:
"Gib mir bitte zwei Elesseln äh Esslöffel..."

Sonja brachte da etwas durcheinander:
"Sie hat ihn einfach um den Schwanz gewickelt".
Eigentlich meinte sie den Finger.

Nix gegen Sekretärinnen:
Schleibtischschlampe

Flippen, flicken und was sich noch reimt:
"Ich bin da ganz schön ausgeflickt!"

Ein ganz besonderes Fischgericht:
Fikrelenmakret äh Makrelenfilet

Sonja ist Mathis auf den Fuß getreten:
"Huch, dein Schuß!"
(im Zuge der Rechtschreibreform ist hier kein Schuss gemeint, sondern ein Schuhhhß!

Wie schön:
"Dein grüner Pullover fasst past zu der Tapete".

"Das kriegst du bei Normi oder Aldo."

Weisheit ist schön, wenn man sie hat:
Und so weiser ähh weiter.

Route Rixty Six

Sonja zu Mathis, als sie aus dem Haus geht:
"... und zum Abschuss einen Kuss geben!"

Der Abfänger ähh der Absender des Briefes

Die Wirkung der Werbung wirbt:
"Die Wirbung ähh Wirkung hebt sich auf."

Eigentlich wollte Sonja sagen: wir müssen noch Zähne putzen. Aber in diesem Augenblick sah sie die Bonbons in der Schüssel:
"Wir müssen noch Bonbons putzen."

Zwiebelschnalz statt Zwiebelschmalz

ungelusene Email

Anknopfen statt Anklopfen

Mathis hat was Leckeres in der Hand. Sonja fragt:
"Darf ich mal bausen?"

Schale banale Bananen:
Banalenschale

"Wo ist denn schon wieder der Rasiergummi ähh Radiergummi..."

Wenn der Mike mit seinem Mountainbike...:
Bountainmike

Nach einer Havarie mit auslaufenden Flüssigkeiten:
"Die Nasse ist auch ganz tasche!"

Sittenmolch

"Das ist aber ziemlich wichsig ähh wichtig!"

Die Eltern sind gerade in München und wir fragen uns:
"Wie es ihnen wohl gefällt, auf dem Ochsoberfest?"

Wildbearbeitungsprogramm

enthemmungszündend äh entzündungshemmend

"Tu die Nudeln zwei Minudeln in die Mikrowelle."

Nabennesenhöhlen äh Nasennebenhöhlen

Giegelziegel äh Giebelziegel

Rohlkouladen äh Kohlrouladen

Wir albern herum:
"Soll ich dir die Banase in die Nane stecken?"

Irgendwie ging es drum, Dinge zu küssen:
Düngekissen (dieses Wort gibt es im ganzen Internet noch nicht)

Irgendwie wollten wir Kontakt mit Alfred oder Manfred aufnehmen:
der Kontaktfred

digitiert äh digitalisiert

"Hast du das karapiert äh kapiert?"

Jungfernhütchen

Schaumschiff

"Das geht halt nur adeppenweise ähh etappenweise."

Bemerkung zum hausinternen Umzug:
"Wenn wir dann oben auch unten sind..."

heistiger Geist

modiwitzieren

Pulloder äh Pullover

Feststellung zum Fasching:
"Wir sind ganz schöne Faschingsmuschel äh Faschingsmuffel"

Erdbussnutter

Pfischpfanne äh Fischpfanne

Jodler odeln

Bei manchem Exemplar kann man einen kriegen:
Webshocks äh Webshops

Schwansinn äh Wahnsinn

Beim Kartoffeln kochen:
"Die Kartocheln sind fertig."

Stromanfall äh Ausfall

Wir streiten:
"Du kannst mir nichts nachwerfen."

Schlicksal

Komplizierte Sache, schon allein die Aussprache:
"Diese Bedünmenies äh Bedienmenüs sind kompliziert".

Weltrall

Können Hasen Schnupfen kriegen?
Gliederschmerzen und Schnupfenhase äh Schnupfennase

Auftragslabe

Was meinten wir - undurchsichtig oder uneinsichtig?
Das ist unsichtig.

Vitamin-Ble-Komplex

Laufsuppe äh Lauchsuppe

Eine versehentliche Mischung von Anthropologe und Antilope:
Antropolope

Aber lieber vorm Fernseher sitzen als sich beim Sport fertigmachen:
Kilotrainer äh Kinotrailer

Keine neue Berufsbezeichnung:
"Er frisst wie ein Scheunendresser äh Scheunendrescher!"

Mit so etwas vorfahren wäre schön, auch wenn man es aussprechen könnt':
Limonise äh Limosine

Es ist heiß im Sommer:
"Eine Kugel Ei wär' nicht schlecht."

Im Garten:
Schleckenschleim

Pamponine äh Pantomime

Tu mir mal nen' Gefallen...
"Ich habe dir einen Gefallen getun."

Wir lassen uns über die wirtschaftliche Lage aus:
"Die Kaufkracht nimmt immer mehr ab."

versehentliche Zusammenlegung von Sahne & Soße:
Saße

Sonja fragt Mathis ganz pathetisch:
"Habe ich dein Herz im Sturm erstobert?"

weit enttschickelt äh entwickelt

Ein Programm hängt sich auf, Mathis ist genervt:
"Jetzt muss ich den Compi neu warten äh neu starten."

Eine Synthese von offensichtlich und hoffentlich:
hoffensichtlich

"Wo haben wir unser Familienschwammbuch hin?"

Langweilig, dauernd eine Braut im Fernseher zu sehen. Naja, eigentlich ist Breitbildfernseher auch nicht das richtige Wort, aber das Wort "Widescreen Fernseher" war gerade nicht greifbar:
Brautbildfernseher

Eine nette Kombination aus Fliege gemacht und Kurve gekratzt:
"Er hat die Fliege gekratzt."

neugedachtes Dach

"Hey, jetzt gibt es bei uns auch schon Tornodos!"

Eigentlich wurde die Weste gemeint:
"Bei dem Wetter ziehe ich noch eine Wespe an."

Nach einem Sturz auf einer Wanderung im Wald war noch Grünzeug an der Hose:
"Hier ist noch ein Stück von meinem Unfall."

Und am Schluss noch die besten Versprecher aus unserem Freundschaftskreis äh Freundeskreis:

Von Heidi:
"Heuer sind wir den Raalesadweg äh Saaleradweg gefahren!"

Von Mutti:
"Habt ihr den Rattenlost äh Lattenrost übrig?"
Diese neuen LSD-Lampen - Pause - ach so, LED-Lampe heißt das!


Elke ruft an:
"Ich wünsch euch ein schönes Osternest äh fest!"



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16.11.2009 15:11

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Übrigens - auf dieser Website ist auch eine schöne Versprechersammlung

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